Meine liebsten Musikstücke

Jeder, der mich kennt, weiß um meinen Hang zu Oper und Klassik. Darum für Uneingeweihte meine absoluten Lieblingsstücke, bei denen ich regelmäßig in die Knie gehe, wenn ich sie zu Gehör bekomme ...

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    Soviel ich mittlerweile mitgekriegt habe, funktioniert das alles nicht beim Browsen mit FIREFOX - tut mir leid dann.

Beim 1.Aufruf dauert es einige Zeit!, bis man das erste Musikstück anhören kann   -   da im Hintergrund erst downgeloadet werden muss !!   Dann beginnen die meisten Stücke, bis man normal bis 5 zählen kann.
Größere Musikstücke jedoch dauern etwas länger zum Laden - dann bitte nicht ungeduldig werden.
Diese habe ich auch mit der Bitte um etwas Warten    gekennzeichnet





=  die Musik beginnt hörbar, sobald die entspr. Datei geladen wurde

=  hier dagegen fängt die Musik ganz ganz leise an, so leise, dass man meint, da täte sich nichts - aber so ist es eben oft in der Klassik: viel Wechsel zwischen extrem leise und extrem laut - also einfach genau hinhören oder Lautsprecher lauter drehen.



  Nicht-Klassik   Oper   Orchesterwerke


Ein sehr nettes Lied aus Cuba: Olga Manzano und Manuel P. mit ihrem «Caraballo mató un gallo» - Rhymtisch und schnell zum Mitsingen ... - (für Pedro)



Das Duett «Bella figlia del amore» und das anschließende Quartett der Maddalena / Herzog von Mantua / Gilda / Rigoletto, bis Gilda's Ermordung aus Giuseppe Verdi's «Rigoletto» - ein Quartett der absoluten Spitzenklasse...



Dass sich auch Komponisten lustig über die Musik von Kollegen machen können, zeigen Karl-Hermann Pillney's «Humoristische Variationen des Gassenhauers: Was machst du mit dem Knie, lieber Hans», hier als Auszug, wie es geklungen hätte, wenn a) Gioacchino Rossini oder b) Giuseppe Verdi es komponiert hätten

«ECHTE» bayerische Volksmusik hat nichts mit dem volkstümelnden, nervig-niveaulosen Sch... zu tun, mit dem wir ständig bombardiert und überflutet werden. Hier gehören ohne Zweifel die echten Schuhplattler dazu, von denen ich mir sehr gerne die echten «Gauplattler» anhöre


Das Duett Wotan / Brünnhilde aus der Walküre, 3.Akt, 6.-8. Bild: «Wotan gewährt Brünnhilde seinen Schutz durch einen Feuerring - Wotan umarmt Brünnhilde ein letztes Mal - Wotan küsst Brünnhilde die Gottheit von der Stirn»

Franz Schuberts besinnliches Ave Maria in einer reinen Orchesterfassung nach Gounod's / Bach's Vorlage des Präludiums C-Dur aus dem Wohltemperierten Klavier

Die Highlight-Band aus der Zeit der «Movida» in Spanien: Alaska y Dinarama mit ihrem Lied «Como pudiste hacerme esto a mí» (Wie konntest du mir das nur antun) - (für Pedro)

Das Paradestück der Callas: aus Vincenzo Bellini's großartiger Oper «Norma» das göttliche «Casta Diva»

Hier der «Verantwortliche», warum und wie ich als 12-/13-jähriger zur Klassik gefunden habe: das Adagio aus dem 1.Violinkonzert g-moll von Max Bruch

Immer wieder soooo köstlich: das Lied, gesungen von Eric Idle »Always look on the bright side of life« aus Monty Python's Filmpersiflage »Das Leben des Brian«

Die herzzerreißende Arie «La Fleur que tu m'avais jetée» des Don José aus dem Gefängnis heraus aus dem 1.Akt aus Georges Bizet's schon zur Volksoper gewordene «Carmen»

Meinem lieben Gustl möchte ich diesen Ausschnitt widmen. Als « Ehrfurchtsvollsten Liebhaber unserer Bayr. Alpen, den ich kenne » darf das Wichtigste und für ihn Schönste Musikstück der Klassik nicht fehlen, doch ich selbst liebe es ja auch: Aus Richard Strauss' »Alpensinfonie op.64« der Ausschnitt »Auf dem Gipfel« - Es kann keine majestäterische, erhabenere Musik mehr geben, um die Schönheit der Berge und unserer Bayrischen Alpen in Musik zu malen.

Glenn Close ist nicht nur eine hervorragende Schauspielerin, sie hat auch eine fantastische CD aufgenommen, woraus mir das «Send in the clowns» am besten gefällt

Aus Umberto Giordano's einzig heute noch bekannter Oper «Andrea Chenier» das berühmte «La mamma morta»

Die Vorreiterin für den Punkrock und die Neue Deutsche Welle Anfang der 80er seinerzeit: Nina Hagen, von der mir ihre Parodie auf Zarah Leander mit ihrem «Zarah» fast am besten gefällt

Die sinnliche Arie der Dalila über den Tod Samson's »Mon cœur s'ouvre à ta voix« aus Camille Saint-Saëns großer Oper »Samson und Dalila« - (für Maxl )

Das fröhlich-muntere Adagietto aus der Großen Sonate für Querflöte und Gitarre von Mauro Giuliani.

Ein Ohrwurm, der mir Ende der 70er nicht mehr aus dem Kopf wollte: Paul McCartney and the Wings mit «Listen to what the man said» aus dem besten Album ihrer Bandgeschichte «Venus and Mars»

Wunderschön: aus Puccini's «Tosca» 1.Akt die Soloarie des Cavaradossi «Da mi colori / Recondita armonia»

Ein Streichquartett als Programm-Musik - hat man auch nicht oft. Hier Franz Schubert's Streichquartett No.14 in d-moll, Werksverzeichnis D810, mit dem Beinamen »Der Tod und das Mädchen«, hieraus den 2.Satz - in welchem man sehr schön das Gegenspiel mit dem Tod in seiner ernsten Aussage 'Komm doch mit mir' und der Leichtigkeit des Mädchens 'Aber ich bin doch noch so jung' herausgearbeitet ist.

Noch einmal ein sehr melancholisches Stück echter bayerischer Volksmusik: ein wunderschönes Alphornstück aus der sog. «Staaden Zeit» = die Vorweihnachtszeit bis zum Dreikönigstag - (für Gustl)

Wunderschön und - genau hingehört - sehr sinnlich: Aus Charles Gounod's Sakralzyklus «Repentir» die Arie «Oh Divine Redeemer»

Der erfolgreichste der sog. deutschen «Liedermacher» in den 70ern war zweifelsohne Reinhard Mey, hier mit seinem Antikriegslied «Nein, meine Söhne geb ich nicht»

Herrlich der Einfall von Richard Strauss in seinem «Rosenkavalier» im 1.Akt: Audienz bei der Feldmarschallin mit Gesellschaft, darunter ein Sänger, der ein Ständchen bringen möchte und von dem ungehobelten Grobian, Baron Ochs, ständig niedergemacht wird

Ein ganz tief geliebtes Kapitel ist der Bereich Sakralmusik für mich, darunter zum Beispiel Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1705) hier aus der » Missa Salisburgensis « (Salzburger Messe) mit dem Eröffnungschor »Kyrie«. (für Thomas).
Treffsicher hat mir Thomas dabei den krassen Gegensatz aufgezeigt, wie draussen VOR dem Salzburger Dom das Elend in den Straßen herrscht, die Leute unter Hunger, Krankheit, dem Dreck und Gestank in den Straßen leiden, die Pest unzählige Menschen dahinrafft, Hexenverbrennungen stattfinden - während drinnen im Dom ein solcher Glanz, solche Feierlichkeit und Pomp im erzfürstbischöflichen Auftrag erklingt ...

Ein sehr schönes Lied aus Bereich der Bayr. «Stubnmusi» zur Staaden Zeit

Aus Jacques Offenbachs Oper «Hoffmann's Erzählungen» 1. Akt die Arie der Olympia « Les oiseaux dans la charmille» - ein Meisterstück

Mahler's 4.Satz aus seiner 4.Symphonie ist mir zum Thema geworden: « Kein Musik ist ja nicht auf Erden, die unsrer verglichen kann werden »

Schon in die Jahre gekommen, und noch eine alte Schallplattenaufnahme, ist das funkige «What a difference a day makes» von der fantastischen Esther Philips aus den 70er Jahren - ein bißchen Teenie-Wehmut darf sein ...

Nur was für ganz große Diven: die herausfordernde Arie der Königin der Nacht «Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen» aus Mozarts «Zauberflöte»

Johann Sebastian Bach gehört zu den Größten der Klassik überhaupt, finde ich. Hier aus seinem »Magnificat Anima Mea« BWV 243 den Einleitungs- sowie den Schlußchorsätz.

Die Hymne an den männlichen Bevölkerungsanteil dieser Welt aus Anfang der 80er, das sogar in Spanien in der deutschen! Fassung mal No.1 Hit war: Herbert Grönemeyer's «Männer» - (für Pedro)


Irre, wie Giaccomo Rossini hier das Schlußquintett des 1.Aktes «Bona sera» in seinem «Barbier von Sevilla» miteinander zu Höchstform auflaufen lässt

Für Maxl, Ruthpert, Gustl und mich selbst gleichermaßen ehrfurchtseinflößend: aus Richard Strauss Tondichtung « Tod und Verklärung » den pathetischen zweiten Teil, die « Verklärung »

Auch ein Plattler, für den man höchste Konzentration braucht: das «Mühlradl»

Einer der ganz großen Klassiker: das «Ombra Mai Fu» aus Händel's Oper «Xerxes» - oft in allen Tonlagen intoniert, hier in der Tonlage eines Basses


Der tief traurige, melancholisch stimmende 6.Satz aus Gustav Mahler's Symphonie No.3 - (für Maxl)

Ein Lied zum Abhängen seinerzeit, insb. in der Longversion, aber die habe ich nicht: Golden Earring mit ihrem «Radar Love»

Das muss hier einfach sein: das Finale des 3.Aktes / Terzett aus Richard Strauss «Rosenkavalier» der Verzicht der alten Feldmarschallin auf Ihren Liebhaber Oktavian


Fast schon ein »Gassenhauer« ist Johann Sebastian Bach's »Weihnachtsoratorium« BWV 248 geworden - jeder kennt den großen Einleitungschor. Weniger bekannt sind die vielen wunderschönen Arien daraus, hier als Beispiel: die wunderbare Arie «Großer Herr und starker König» aus der 1.Kantate (An Heiligabend)

Ich mag einfach Musik, die durchgedacht und -komponiert ist, wie das bei Damien Rice immer der Fall ist. Hier mein Lieblingslied von ihm: «Amie»


Die »Richards« haben's wohl bei mir in sich, eben auch der Wagner. »Thannhäuser« ist schon eine wundervolle Oper, darum darf sie hier nicht fehlen, hier im Zusammenschnitt des »Pilgerchors sowie der Finalszene im Venusberg und Thannhäusers Erlösung«

Eine ähnliche Verballhornung der Musik von Kollegen wie oben von Pillney arrangierte auch Siegfried Ochs in seinen «Variationen über das Lied: 's kommt a Vogerl geflogen», hier die Besten davon, wie es ausgefallen wäre, wenn a) Joh.Seb. Bach, b) Walzerkönig Johann Strauß oder c) Richard Wagner es komponiert hätten

Der Klassiker aus dem Film «Casablanca» schlechthin: «As time goes by», hier in einer äußerst gelungenen Version von Rod Steward und Queen Latifah


Das Finale des 2.Aktes aus Engelbert Humperdincks einzig bekannter Oper »Hänsel und Gretel« mit deren Abendgebetsarie »Abends will ich schlafen gehn« und der folgenden Traumsequenz als symphonische Aufarbeitung des Leitthemas, hier in der noch herrlichen Interpretation unter Herbert von Karajan und Elisabeth Schwarzkopf als Hänsel von 1953

Wie oben bereits gesagt, behagt mir Musik aus der Zeit der Vor- und Renaissance sehr. Hier nochmals ein Beispiel: von dem Hofkapellmeister zu Braunschweig-Wolfenbüttel Daniel Selichius (1581-1626) das »A Solis Ortus Cardine« aus der Hofmusik Derer Von Bünau.   -   Im übrigen: ein wohl so unbekannter Komponist, dass er weder in Wikipedia, ja: noch nicht einmal im Brockhaus verzeichnet ist !! (Ja, man höre und staune !! )

Und noch einmal meine spanische Lieblingsband: Alaska y Dinarama mit ihrem «Ni tu ni nadie» (Weder du noch sonst jemand) - (für Pedro)

In Italien ein Superstar, in Deutschland heute nicht mehr bekannt: Gigliola Cinquetti, die 1973 beim Grand Prix d'Eurovision halt nicht gegen Abba's Waterloo ankam und mit dem Lied «Si» nur den 2.Platz dann belegte

Eine ganz selten gesungene und noch weniger je inszenierte Oper von Richard Strauss: «Guntram» , hier mit der Arie «Fass ich sie bang»

Johann Sebastian Bach's großer Eröffnungschor, dem »Kyrie«, seiner »h-moll-Messe« beschert mir regelmässig eine Gänsehaut sondersgleichen

Ja, auch ich war Beatles-Fan und hab sie den Rolling Stones immer vorgezogen, drum hier mein Lieblingslied von Ihnen aus dem musikalischsten ihrer Alben: «Litlle piggies» aus dem Weißen Album


Und nochmals eine selten gespielte Oper, obwohl wunderschön: Gaetano Donizetti's Oper «Maria Stuarda» nach dem Leben und Theaterstück Friedrich Schiller's über die schottische Königin


Der bombastische 1.Satz aus Tschaikowski's 1.Klavierkonzert b-moll lässt mich jedesmal vor Ehrfurcht erzittern darüber, was man früher für schöne Musik schreiben konnte...

Kennt heute auch niemand mehr: die kanadische Gruppe Bachman Turner Overdrive mit ihrem einzigen bekannten «Stotter»-Hit von 1977 « You ain't seen nothin' yet », aber ich kann ihn heute noch hören


Ja, die Richard-Strauss-Opern haben es mir sehr angetan. Hier die Finalsequenz aus seiner sehr selten auf der Bühne inszenierten Oper »Capricchio«, der zwischen zwei Liebhabern (Musik oder Poesie) sehr hin- und hergerissenen, jedoch unentschiedenen Gräfin als Monolog vor dem Spiegel.

Auch bei Ludwig van Beethoven finden sich großartige Musikstücke, wenn man mal abseits der 5. oder 9. Symphonie geht. Zu letzterem jedoch gibt es ein sehr sehr ähnlich klingende Fantasiestück, nämlich die »Fantasie c-moll op.85«. Aus dieser hier die das Finale einleitende Klaviersequenz mit anschließendem großem Finalchor, der schon sehr an die »Ode an die Freude« aus Beethoven's Neunter erinnert.

Gern gehörtes Musik-Genre, wenn man Klassik mit Pop verbindet - wie hier das bombastische « Music » von John Miles von 1976

Und sie bleiben die Musikalischsten, die die Pop- und Rockmusik bis heute hervorgebracht hat: Queen. Als Pubertierender noch heimlich unter der Bettdecke gehört, fand ich sie schon mit 15 sagenhaft. Neben ihrer berühmten Bohemian Rhapsody gefiel mir das Double Feature « The Prophet's Song ... Love of my life » aus ihrem «schwarzen» Album, A Day at the Races, immer besonders gut, weil so ausgefeilt in seiner Musikalität und den eingesetzten Stilmitteln (wenngleich der lalala-Teil darin immer noch furchtbar nervtötend ist)


Es hat schon seinen «Grund», warum ich dieses hier auch als Handy-Klingelton habe: aus Richard Wagners »Walküre«, 3.Akt, 2.Bild, die großartige Szene, Sieglinde vor dem Zorn Wotan's zu bewahren und zur Flucht zu drängen, bis Brünnhilde endlich damit rausrückt, dass sie ja mit Siegfried schwanger ist, und Sieglinde (hier: Jessye Norman) ihre mächtige, raumfüllende Arie anstimmt » Oh hehrestes Wunder! Oh herrlichste Maid! »



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